Motivation fürs Lernen: Bachelor, Master, Prüfung & Co.

Vor 2,5 Jahren begann ich mein berufsbegleitendes Fernstudium am RheinAhrCampus in Remagen. Heute schreibe ich aktuell an meiner Masterthesis, die ich Ende Februar abgeben muss. Schon unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Wisst ihr noch, wie ich euch damals von meinem Abenteuer Fernstudium berichtet habe? Damals dachte ich noch, die Masterthesis sei in weiter Ferne, aber schneller als gedacht sind die zweieinhalb Jahre umgegangen. Ich habe diverse Klausuren geschrieben, mündliche Präsentationen gehalten und jetzt ist sie da, die Masterthesis. Auch wenn ich schon ein Bachelorstudium gemacht habe und somit natürlich auch eine Bachelorarbeit geschrieben habe, ist diese Masterarbeit für mich etwas neues. Schließlich ist mein Grundstudium schon 5 Jahre her – und die Ansprüche wachsen natürlich auch im Masterstudium. Außerdem ist man ja nun leider keine Vollzeitstudentin mehr, sondern ich studiere neben dem Beruf. Das heißt auch, dass ich meine Masterthesis vor allem abends und an den Wochenenden schreibe. Wie ich mich selbst dazu immer wieder motiviere, was mir bei meiner Planung hilft und weitere Tipps für die Motivation fürs Lernen, wollte ich heute gerne mit euch teilen. Denn schließlich kennt diese Situation vor einer Prüfung sicher jeder – egal ob Bachelorarbeit, Abschlussprüfung oder Klassenarbeit. Ich hoffe meine Tipps helfen euch – hinterlasst mir doch gerne auch in den Kommentaren eure Tricks, wie ihr euch motiviert! Übrigens hat auch Clara von Fashionvernissage ihre besten Tipps und Motivation zum Lernen für euch zusammengefasst – Schaut doch mal bei ihr vorbei!

Motivations fürs Lernen – 5 Tipps

1.) Schreib drauf los

Gerade bei einer Hausarbeit oder einer Bachelor-/Masterthesis weiß man oft nicht wo man anfangen soll. So ist es oft: Der Anfang ist der schwerste Schritt. Damit ich diesen nicht immer herauszögere (da bin ich super drin!) habe ich mir vorgenommen, dass ich erst einmal einfach alles hinschreibe, was mir zu meinem Thema einfällt. Egal ob das ein Zitat ist, an das ich mich erinnere, oder ein Satz zum Fazit – der mir gerade kommt, wichtig ist einfach, dass ich es hinschreibe. Das Tolle ist, dass man im Verlauf des Schreibens immer wieder auf diese Anfangssätze zurück kommt. Manche werden gelöscht, aber viele bleiben stehen und sind somit schon Bestandteil meiner Thesis. Der Anfang ist gemacht!

2.) Ortswechsel

Geh‘ mal raus: Ändere mal die Perspektive und setze dich nicht an deinen Schreibtisch, sondern besuche ein Café oder die Bibliothek. Manchmal gerate ich regelrecht in einen Lernkoller. Dann hilft es mir, meine gewohnt Umgebung zu verlassen und die damit verbundenen Emotionen zurückzulassen. Wenn ich dann in einem schönen Café den Laptop aufstelle und mir einen großen Milchkaffee bestelle, ist das für mich schon sehr motivierend und ich kann mich neu sammeln und ordnen.

3.) Schritt für Schritt

Kennt ihr diesen Spruch? „Wie isst man einen Elefanten?“ – „Stück für Stück“. Soll heißen: Auch wenn die Aufgabe erst mal riesig und unüberwindbar scheint, ist sie machbar, wenn man nur alles Schritt für Schritt macht. Konkret heißt das: Ich denke noch gar nicht an mein Fazit oder die vielen Zwischenschritte die zum Ende meiner Thesis führen. Für mich existiert nur das erste Kapitel. Und das hat wiederum Unterkapitel. Bis zum Tag X nehme ich mir also vor Kapitel 1 fertig zu schreiben. Wenn das geschafft ist, kommt das nächste Stück usw.

4.) Nimm deine Arbeit ernst

Wir alle wissen wie ätzend die Lernerei sein kann, das ewige Hausarbeiten schreiben, die Vorbereitung auf die Prüfung … trotzdem: Alle Prüfungen sind ein Teil deines Studiums (deiner Ausbildung, Schule etc.) und da musst du jetzt durch. So wie andere jeden Tag zur Arbeit gehen, musst auch du deine tägliche Dosis an Lernerei schaffen. Setze dir jeden Tag ein Zeitfenster in dem du dich mit der Klausurvorbereitung oder wofür auch immer du lernen musst, wirklich – ohne Ablenkung (Handy aus! Internet nur für Recherche nutzen) beschäftigst. Bei mir sieht das dann ungefähr so aus: 19:00 – 22:00 Uhr Masterthesis schreiben. Jede Stunde mache ich 5-10 Minuten Pause, checke mein Handy, kuschel mit Lou oder quatsche mit meinem Freund. Dann geht es weiter. Ihr werdet sehen, die Zeit vergeht wie im Flug, wenn man sich einmal an den Rhỵthmus gewöhnt hat.

5.) Ziel definieren

Am Anfang meiner Masterarbeit habe ich mir ein persönliches Ziel gesteckt, dass gar nichts mit der Arbeit oder meinem Studium zu tun hat. Ich habe mir überlegt, was ich mir schon lange wünsche, und habe mir dann vorgenommen, dass ich mir dieses bestimmte Etwas gönne, sobald ich die Arbeit geschrieben und das Kolloquium (erfolgreich) beendet habe. Ein Wunsch, den ich mir selbst zum Studienabschluss erfüllen möchte. Dieses Ziel zu erreichen motiviert mich persönlich ungemein und hilft mir, mich auch an schlechten Tagen an den Schreibtisch zu setzen um meinem Wunsch näher zu kommen.

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10 Comments

  1. 11. Januar 2017 / 16:34

    Dein Artikel kommt mir genau richtig, ich stecke gerade auch mitten in meiner Bachelorarbeit und die Motivation lässt sich an manchen Tagen leider eher nicht blicken. Mit tut auch vor allem ein Ortswechsel richtig gut. Ich habe einfach festgestellt, dass ich von zuhause aus absolut nicht produktiv arbeiten kann.

    Dir wünsche ich natürlich auch noch viel Erfolg!

    Liebe Grüße
    Stephi von http://stephisstories.de

    • Rabea
      12. Januar 2017 / 14:05

      Ohje – da wünsche ich DIR aber auch viel Erfolg :) Mir hilft es auch total mich einfach mal woanders hinzusetzen :)

  2. 11. Januar 2017 / 20:08

    Besonders der Ortswechsel ist für mich besonders wichtig! Im Wintersemester sind die Möglichkeiten da ehr mau :(

    Liebe Grüsse

    • Rabea
      12. Januar 2017 / 14:08

      Ja das stimmt – aber die Bib hat ja eigentlich immer auf. Und so ein gemütliches Café hat auch irgendwie Charme, findest du nicht?

      Liebe Grüße
      Rabea

    • Rabea
      12. Januar 2017 / 14:08

      Dankeschön :) Das ist wirklich nett von dir. Freut mich, dass dir der Beitrag gefällt.

      LG Rabea

  3. 12. Januar 2017 / 8:24

    Das sind wirklich SUPER Tipps, die ich mir auch direkt abgespeichert habe! Denn für mich heißt es schließlich auch, ran an den Bachelor! ;-) Außerdem hast du mal wieder traumhafte Fotos gemacht… musste einfach mal gesagt werden! Ich finde ein Fernstudium ist eigentlich eine ziemlich coole Sache…und überlege auch noch den Master dort eventuell zu machen! Eine schwierige Entscheidung!

    LG
    Clara

    • Rabea
      12. Januar 2017 / 14:07

      Oh wie lieb deine Worte sind! xx

      Dir natürlich auch weiterhin ganz viel Erfolg beim Schreiben :) So ein Fernstudium ist schon nicht ohne, aber machbar :) Kann dir gerne noch ein paar Tipps geben, wenn du magst.

      LG Rabea

  4. 12. Januar 2017 / 22:07

    Ich finde deinen Beitrag total toll und super hilfreich.
    Das mit dem Ortswechsel hat bei mir auch immer bestens funktioniert.
    Ich wünsche dir viel Erfolg! :)
    Liebste Grüße Tamara
    http://www.fashionladyloves.com

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